Der deutsche Harfenmeister, Erneuerer des Harfenspiels und internationaler Botschafter der Weltmusik überschreitet seit 30 Jahren erfolgreich die stilistischen Grenzen und hebt den Horizont der Keltischen Harfe auf ein neues Niveau. Er verbindet altirische Bardentechnik mit Ideen der asiatischen und afrikanischen Musik, mit Blues, Minimal Music, Groove, Experimenteller Musik und Jazz. Er hat sich bewährt als behutsamer Arrangeur des Zusammenspiels, ein vielfach ausgezeichneter künstlerischer Leiter und leitender Künstler, der es versteht, den Kern der traditionellen Klänge freizulegen, zu entschlacken und für neue Dialoge bereitzumachen. Er hat die Keltische Harfe in Deutschland populär gemacht. Bei Klangwelten bere itet er das Feld, auf dem die anderen mitwachsen und miteinander ins Gespräch kommen können. Oppermann führt moderierend durch das Programm.
Auf jahrelangen Reisen durch Afrika und Asien hat er intensiv die Musik vieler Völker erlernt und ihr Leben mitgelebt. Auf seinen Harfenstil hat das deutlich abgefärbt. Anders als üblich, beschäftigt sich seine Musik weniger mit der Interpretation der vorhandenen Harfenliteratur, er spielt keine rauschenden Arpeggien, keinen Irish Folk und keine Hintergrund-Entspannungsmusik. Stattdessen beschäftigt er sich mit genauer, intensiver, solistischer Tonformung, groovigen Rhythmen, ausgefallenen Arrangements und neuen Klängen.
Der Harfentüftler und „KlangWelten“- Erfinder ist einer der Drahtzieher der deutschen Harfenszene, welt-reisender Promoter der Harfe, Gründer und Ehrenpräsident der Harfenistenvereinigung „Freundeskreis Harfe“ und Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf 51 veröffentlichten Tonträgern und in über 1600 Konzerten rund um den Globus hat er Maßstäbe gesetzt für Virtuosität, Schönheit des Harfenklangs und Mut zum Experiment .
Auf seinen ausgedehnten Reisen auf den Spuren de r Harfe rund um den Globus hat er - neben einem Schatz an Fotodokumentationen und Feldaufnahmen - auch Europas größte Privatsammlung ethnischer Harfen zusammengetragen.
Als Harfenist ist R.Oppermann Autodidakt, denn es gab 1973, als er die Keltische Harfe entdeckte, in Deutschland weder Unterricht noch Instrumente zu kaufen. Er erhielt als Kind "klassischen" Unterricht (Klavier/Cello). Dazu verschaffte er sich einen Ausgleich als improvisierender Blueser, später als fahrender Straßenmusikant. Fünfzehn Jahre lang präsentierte er die verschiedenen Stilrichtungen auf unterschiedlichen Instrumenten (afrikanische Musik auf afrikanischen Instrumenten, Improvisationen auf dem Klavier, Straßenmusik mit Drehleier, American Old Time mit dem Banjo, Irische Musik mit der Harfe). Nach dieser „Lehrzeit“ begann er, nun als ausgereifter Harfensolist, Improvisator und Komponist, die weit auseinander liegenden Welten von improvisierter, durchstrukturierter und ethnischer Musik zu verbinden. Er entwickelte für die Harfe eine spezielle Spiel- und Kompositionstechnik, und begann, mit Musikern aus aller Herren Länder zusammenzuspielen. Seine Musik ist auch in TV- und ModernDance- Produktionen zu hören.
2006 erschien sein Buch Dialog der Kulturen-20 Jahre Klangwelten, was dreifach nominiert wurde für den Deutschen Schallplattenpreis. Er erhielt in dem Jahr auch den German World Music Award.
Alle Musiker, die 2009 zur Tournee kommen, hat er in ihrer Heimat aufgespürt. Zur Vorbereitung des Festivals reiste er 2006 und 2008 nach Laos, und drei mal in die Türkei. Auch nach Indien, Ostfriesland und in die USA führten ihn seine Reisen. Mit der Organisation des KlangWelten-Festivals ist er die Hälfte des Jahres beschäftigt. Im Konzert spielt er zwei selbstgebaute Keltische Harfen (Bronzesaiten/Nylonsaiten) , Banjo und Loops. Beliebt ist auch seine humorvolle, kenntnisreiche und einfühlsame Moderation.
(Weitere Informationen auf der Rüdiger Oppermann -Seite)