
Auch in diesem Jahr bleibt das Festival seiner Devise treu: “Der Utopie auf die Beine helfen!” und präsentiert eine spannende Kombination verschiedenster traditioneller und zeitgenössischer Musikstile der Welt - eine beispiellose, geballte Ladung an hochkarätigen Musikern.
Das Konzertprogramm spannt einen weiten Bogen der Klänge: Die musikalische Expeditions-Reise durch 3 Kontinente und 6 Kulturen führt von den archaisch-schamanischen Urklängen der mongolischen Steppenreiter über pulsierende ostafrikanische Frauen-Trommeln, eindringliche Balkanmelodien und westafrikanischen Kora-Swing - bis hin zu der funkelnden Klangwelt des Harfenmeisters Oppermann. Es ist eine bewährte Mischung bekannter Gesichter - in diesem Jahr von Musikern die sich seit Jahren kennen, und die die Publikumslieblinge der vergangenen Jahre waren - und einem neuen Gast aus dem Balkan.
Besonders interessant wird sicher die erstmalige Begegnung der wuchtigen Wagogo -Trommeln mit den swingend-mitreissenden Liedern des Kora-Stars Tata Dindin. MusikerInnen in Afrika haben ja meist gar nicht die Möglichkeit, die Musikkultur benachbarter oder weiter entfernter afrikanischer Kulturen kennenzulernen. Das ermöglichen wir erst hier in Europa. Auch die Kombination mit den mongolischen Gesängen und mit Parovs experimentellen Flötentönen hat es noch nie gegeben. Einen Platz gibt es auch für die eher leiseren Instrumente Harfe, Morin Khoor (mongolische Pferdegeige), Kaval (bulgarische Flöte) und Gedulka (bulgarische Geige) - sie treten in einen Dialog und in Kombination mit den aussergewöhnlichen Stimmen der Sänger/Sängerinnen aus Zentralasien, West- und Ostafrika...
Legendär und bewährt ist das eng verzahnte Zusammenspiel von Kora und Harfe, das vertraute Zusammenspiel (seit 25 Jahren!) mit J.Thakur, die indisch-mongolischen RapDialoge...
Alle Beteiligten präsentieren ihren kulturellen Hintergrund in „Reinform“, begeben sich aber auch auf den Pfad des Dialogs, einer musikalische Konversation auf hohem Niveau. Neue Kombinationen werden dabei entstehen, die es noch nie gab. Dies ist die eigentliche, besondere Würze des KlangWelten-Konzepts.
Es werden musikalische Begegnungen stattfinden, auf die viele seit 5 Jahren warten, aber auch neue, deren Ergebnis wir noch nicht genau kennen, deren Potential wir aber erahnen: Bulgarische Geigensounds über Afrikanische Trommelbeats? Dass die Kombination Tata Dindin/ Oppermann/ Thakur /Enkh Jargal gut funktioniert, wissen wir spätestens seit dem 2004er Festival. Balkanrhythmen mit Keltischer Harfe und indischer Tabla? Mongolisch-gambianischer Rap ? Zentralasiatische Melodien, begleitet von der ungewöhnlichsten Welt-Musikgruppe, die man sich vorstellen kann? Vieles ist möglich. KlangWelten nimmt das Risiko.
KlangWelten ist ein Fest für Auge und Ohr, mit unerhörten Klängen - und ein einmaliges, spannendes Konzerterlebnis.
Und hier das Kleingedruckte:
Das KlangWelten-Festival hat sich im Lauf seiner 22-jährigen Geschichte unter Rüdiger Oppermanns Leitung zu Deutschlands größtem, erfolgreichstem und ältesten Weltmusik-Tournee-Programm entwickelt, mit über 500 Konzerten für ca 1/4 Mio Besucher, mit Musikern aus 34 Ländern, dokumentiert durch ca 50 Stunden Radio- und TV-Mitschnitte. Das Hörbuch zum Thema erschien 2006. Oppermann ist Preisträger des German World Music Award 06.
Oppermann ist Preisträger des German World Music Award 2006.
[ Tourneedaten | Tonbeispiele ]
Booking- und Terminanfragen richten Sie bitte an MusicContact, Rainer Zellner.