RÜDIGER
OPPERMANN…gilt als Deutscher Meister der Keltischen Harfe und international als einer der bedeutendsten und innovativsten Harfenisten. Der Harfentüftler und KlangWelten- Erfinder ist einer der Drahtzieher der deutschen Harfenszene, und welt-reisender Promoter der Harfe. Er arrangiert behutsam die gemeinsamen Stücke, die er schon in den Heimatländern der Gast-Musiker vorbereitet hat. Er ist ein Grenzüberschreiter aus Überzeugung, Pionier einer multikulturellen, völkerverbindenden Musik.
Auf jahrelangen Reisen durch Afrika und Asien hat er intensiv die Musik vieler Völker erlernt und ihr Leben mitgelebt. Seine musikalische Weltbildung hat er nicht nur aus Büchern, er kennt auch die Heimat der Musiker, war in Marokko, in Korea, in Persien, in der Mongolei.... und hat die Musiker in ihnen Lebensregionen erlebt. Darin unterscheidet er sich deutlich von anderen europäischen Festivalmachern. Zudem hat er als Musiker einen direkten kollegialen Zugang auch zu exotischen Klangkünstlern. Auf 46 veröffentlichten Tonträgern und in über 1600 Konzerten rund um den Globus hat er Maßstäbe gesetzt für Virtuosität, Schönheit des Harfenklangs und Mut zum Experiment. Mehrmals war er in der Mongolei. 2004 reiste er zur Vorbereitung des Festivals nach Korea.
Für seine Arbeit wurde er mit einigen internationalen Preisen ausgezeichnet, z.B. beim Wettbewerb für Keltische Harfe in Dinan (F), dem Avantgardepreis M85 in Marburg, mit der Ehrenmedallie der Stadt Konya (für die Erforschung alttürkischer Harfen-Sufi-Musik), und 2006 mit dem Deutschen Weltmusikpreis. Einige Museen hat er beraten, zuhause beherbergt er Europas größte Privatsammlung ethnischer Harfen, sowie ein umfangreiches Foto- und Feldaufnahmen-Archiv.
Seine Erfahrungen wurden in dem Hör-Buch (incl 6 CDs) „Klangwelten- 20 Jahre Dialog der Kulturen“ veröffentlicht, einem Kompendium der Weltmusik.
R.Oppermann hat als erster die Keltische Harfe in Deutschland populär gemacht und afrikanische und indische Strukturen sowie Ideen des Jazz, der experimentellen Musik und der „minimal music“ auf sein Instrument übertragen. Er ist ein „Grenzüberschreiter“ aus Überzeugung, Pionier einer multikulturellen, völkerverbindenden Musik. Auf jahrelangen Reisen durch Afrika und Asien hat er intensiv die Musik vieler Völker erlernt und ihr Leben mitgelebt. Auf seinen Harfenstil hat das deutlich abgefärbt. Anders als üblich, beschäftigt sich seine Musik weniger mit der Interpretation der vorhandenen Harfenliteratur, er spielt keine rauschenden Arpeggien, keinen Irish Folk und keine Hintergrund-Entspannungsmusik. Stattdessen beschäftigt er sich mit genauer, intensiver, solistischer Tonformung, groovigen Rhythmen, ausgefallenen Arrangements und neuen Klängen.
Als Harfenist ist R.Oppermann Autodidakt, denn es gab 1973, als er die Keltische Harfe entdeckte, in Deutschland weder Unterricht noch Instrumente zu kaufen. Er erhielt als Kind "klassischen" Unterricht auf Klavier und Cello. Dazu verschaffte er sich einen Ausgleich als improvisierender Blueser, später als fahrender Straßenmusikant. Fünfzehn Jahre lang präsentierte er die verschiedenen Stilrichtungen auf unterschiedlichen Instrumenten (afrikanische Musik auf afrikanischen Instrumenten, Improvisationen auf dem Klavier, Straßenmusik mit Drehleier, Irische Musik mit der Harfe).
Nach dieser „Lehrzeit“ begann er, nun als ausgereifter Harfensolist, Improvisator und Komponist, die weit auseinander liegenden Welten von improvisierter, durchstrukturierter und ethnischer Musik zu verbinden. Er entwickelte für die Harfe eine spezielle Spiel- und Kompositionstechnik, und begann, mit Musikern aus aller Herren Länder zusammenzuspielen.
Auch im Harfenbau hat er sich als Erneuerer profiliert, er spielt auf Instrumenten aus seiner Werkstatt. Die Ziehmechanik auf der großen „Keltischen“ Harfe mit vergoldeten Bronzesaiten, mit der er bluesartig Töne ziehen kann, hat er vor 20 Jahren erfunden. Die kleinere Harfe mit Nylonsaiten und Drachenlöwenkopf ist gerade 30 geworden, es ist wohl eine der ältesten keltischen Harfen in Deutschland.
Mit der Organisation des KlangWelten-Festivals ist er die Hälfte des Jahres beschäftigt. In diesem Jahr spielt er zusätzlich zu den Harfen auch auf einem archaischen Musikbogen und auf der mongolischen Morin-Khoor.
(Weitere Informationen auf der Rüdiger Oppermann -Seite)
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