Seit 1987 hat sich das KlangWeltenFestival als erfolgreichstes und ältestes deutsches Welt-Musik-Festival auf Tournee etabliert. In den ersten Jahren wurde der Schwerpunkt auf die stilreine Darstellung traditioneller Musikkulturen gelegt. Heute geht es daneben auch um ein kulturübergreifendes Zusammenspiel der MusikerInnen . Wir wollen dazu beitragen, das Verständnis zwischen den unterschiedlichen Kulturen zu fördern. Dazu müssen wir diese erst einmal kennenlernen und uns mit Respekt begegnen. Wir organisieren diese Begegnung.
In unserem 3-stündigem Abendprogramm begeben wir uns auf eine musikalische Weltreise. In diesem Jahr sind 10 Musiker aus 5 Ländern beteiligt. Vorproben, Begegnungen, Reisen begannen bereits im März. Die Gruppe aus Afrika hat noch nie ausserhalb ihrer Heimatregion gespielt.
Weit spannt sich auch 2002 wieder der Bogen der Klänge: Die musikalische Expeditions-Reise führt von den archaisch-wuchtigen Urklängen der afrikanischen Dorfmusik bis hin zur Avantgarde-Stimm-Akrobatik aus San Francisco ; Schamanengesang der zentralasiatischen Steppenvölker, Mongolische Pferdegeige, Keltische Harfe und Indische Trommeln sind durch die Besten ihres Fachs vertreten. Alle Beteiligten präsentieren ihren kulturellen Hintergrund in Reinform, begeben sich aber auch auf den Pfad des Dialogs, einer musikalische Konversation auf hohem Niveau. Neue Begegnungen werden entstehen, die es noch nie zu hören gab. Bewusst haben wir eine Kombination von "Alten Hasen" der Weltmusik und Neuen Gesichtern zusammengestellt.
Wenn wir auch nicht vorhersagen können, welche Ergebnisse diese Dialoge bringen, so ahnen wir doch das Potential: Wie klingt eine extreme Avantgarde-Stimme, die sonst mit Elektronik spielt, kombiniert mit Afrikanischen Xylophon-Patterns, mit Indischen Tablas oder Keltischer Harfe? Kombinierter Schamanen-Tieftongesang und Obertongesang? Präparierte Harfe und afrikanische Holztrompeten ? Indische Rhythmen zu mongolischer Morin-Khoor ? Und ausserdem: Gelobt wird KlangWelten auch für hervorragenden Sound und geschmackvolle Bühnendekoration.
Das KlangWelten Festival 2002 wird ein Fest für Auge und Ohr, voller unglaublicher Klänge und ein einmaliges, spannendes Konzerterlebnis.
In diesem Jahr spielen und singen: - AFRICAN HEART BEAT (Uganda) - Dorfmusik
auf dem Ndara-Erd-Xylophon, Stimmen, Tänze
- AFRICAN HEART BEAT (Uganda) - Dorfmusik auf dem Ndara-Erd-Xylophon,
Stimmen, Tänze
- DIANA ROSA (San Francisco) - Seiltanz der Avantgarde-Stimme
- ENKH JARGAL (Mongolei) - Morin Khoor (Pferdegeige), Schamanengesang,
Obertongesang, Steppenlieder
- JATINDER THAKUR (Indien) - Der Meister der Tablas
- RÜDIGER OPPERMANN (Europa) - Keltische Harfen, präparierte
Harfen
AFRICAN
HEART BEAT
Dorfmusik aus dem Herzen Afrikas: Das Erdxylophon NDARA
Das gigantische Erdxylophon war noch nie in Deutschland zu hören. Es gehört auch nicht zum metropolen Afropop-Business, sondern zum Dorfleben der normalen Leute in Zentralafrika. 20-26 gestimmte Holzstäbe werden dort über zwei frisch gefällte Bananenstämme gelegt (weich genug, dass die Stäbe schön klingen...).darunter befindet sich ein Graben (bis zu 1 Meter tief) in der Erde, der als Resonanzraum dient. Das Instrument ist 3-5 Meter lang und kann von bis zu 20 Personen gleichzeitig gespielt werden. Für KlangWelten werden 6 Spieler aus Zentralafrika eingeflogen. Die Spieler sitzen sich gegenüber. Sie spielen ineinander verschränkte Muster (inherant patterns). Über einem durchgehenden Grundbeat entfalten sich wandelnde Strukturen, die zwischen synkopischem (vierer-) und triolischem (dreier-) Spielgefühl wechseln . Diejenigen, die gerade nicht spielen, singen, stampfen und tanzen dazu, ein Fest für das ganze Dorf beginnt...Das Erdxylophon in der Mitte spricht direkt zu den Erdgeistern , es kreiert eine trancehafte, euphorische Energie, der man sich nicht entziehen kann. Da wir auf der Bühne kein Loch graben können, werden wir einen großen Schallkörper herstellen, um den Tasten Resonanz zu verschaffen.
Zwischendrin spielen die Musiker auch auf ihren hölzernen Einton-Trompeten (AGWARA) , unglaublich archaische Klänge, auch hier werden ineinander verschachtelte Muster gewoben, obwohl jeder Musiker nur einen Ton spielt.
Diese Klänge sind typisch für Zentralafrika, sie unterscheiden sich wesentlich von der westafrikanischen Musik . Es ist eine Musik, die auch in Afrika vom Aussterben bedroht ist, eine Musik die das Kollektive Bewusstsein ausdrückt, ein Gruppensound von zahnradartig ineinander greifenden Strukturen. Hier wird nicht aufgeteilt in Solisten und Begleiter, hier schielt man nicht auf kommerziellen Erfolg. Klänge eines spiraligen Bewusstseins, eine Musik der vielen Schichten, ohne Anfang und Ende, in der uns eine zeitlang der Grundklang des Lebens um die Ohren geblasen wird....
Hier spielt das Leben selbst seinen vitalen Grund-Beat, Herzschlag der Erde,
bewahrt in der dunklen Grüne des zentalafrikanischen Urwalds und der sonnendurchfluteten
Savanne.
Es spielen Dorfbewohner aus der Region Nebbi/ West Nile District / Uganda. Diese
Gegend gehört politisch zu Ostafrika, kulturell aber zu Zentralafrika.
Es ist eine grüne, bergige Landschaft mit Urwald, Savanne, Kaffe- und Bananenanbau.
Hier haben sich viele Traditionen erhalten, die anderswo schon zerstört
wurden.
Diana
Rosa San Francisco kreiert immer wieder erstaunliche Stimmwunder: Die Sängerin
Diana Rosa geht den Avantgarde - Weg. Sie tritt souverän in die Fußstapfen
von Meredith Monk und Laurie Anderson. Diana Rosa kommt aus der Performance/Avantgarde-Theatre/Poetry
Slam- Szene.
Ein Remix ihres songs Give away my fear schaffte es sogar in die amerikanischen
Dance-Top Ten. Ihre Arbeit ist auf 8 CDs zu hören.
Nach einer Ausbildung als Schauspielerin arbeitete sie u.a. bei GEORGE COATES
PERFORMANCE WORKS, der bedeutendsten Performance-Gruppe San Franciscos, mit
Stephen Kent im Projekt CITY OF TRIBES, mit Barbara Imhoff (Harfe) im Duo AETHER
, und derzeit im Industrial-Opera-Ensemble DEUS MACHINA. Als jüngste Sängerin
wurde sie 1989 in Bobby McFerrins Voicestra aufgenommen.
Sie hat intensiv die Gesangstraditionen der brasilianischen Schamaninnen studiert
,über die sie ihre Examensarbeit schrieb, sowie arabische , indische, indianische
und afrikanische Traditionen . Ihre intelligenten Texte und Songs schreibt sie
selbst.
So gerüstet, schwingt sich ihre Stimme in Bereiche, von denen andere westliche
Sängerinnen nur träumen können. Arabische Melismen, angeschliffene
Töne, verfremdete Sounds... mit traumhafter Sicherheit schwingt sich ihre
Stimme durch das Gitter der Chromatik, schmiegt sich hier und dort an, macht
sich wieder unabhängig..... Manchmal klingt sie wie Laurie Anderson in
Indien, dann wie minimalistischer post-trance-techno, zwischen Kinderstimme,
femme fatale, singer-songwriter und Oper. Auch elektronischen Effekten (Live-Loops
und Delays) gegenüber ist sie nicht abgeneigt, und zur Begleitung ihrer
magnetischen Gesänge wählt sie eine Kombination von Klängen des
21. Jahrhunderts und archaischen Rhythmen.
Insofern dürfte die Begegnung mit den traditionellen Musikern aus Zentral-Afrika
einiges an Überaschungen bergen. Begleitet wird sie von R.Oppermanns modifizierter
Harfe ,und von Jatinder Thakurs meisterlichem Tablaspiel...ein vokaler Seiltanz
der Welt-Spitzenklasse.
ENKH
JARGAL
(Mongolei)
gehört zum Erstaunlichsten, was das Land musikalisch zu bieten hat. Er
ist ein hervorragender Virtuose auf der Morin Khoor (Pferdegeige), auf der er
die alten Melodien der Hofmusik spielt (Langgesang) aber auch Volksmusik
der Steppenreiter im Galopp-Rhythmus. Ausserdem ist er ein guter Improvisator.
Auch als Sänger ist er aussergewöhnlich: Seine Stimme reicht über
fünf Oktaven, vom abgrundtiefen Schamanengesang (Kharhira) bis zum Obertongesang
(Xöömi) ohne jede Attitüde und esoterisches Beiwerk, einfach
als Wunder der Natur.
Enkh Jargal Dandarvaanchig stammt aus der Tundra der Nord-Mongolei, nahe der
sibirischen Grenze. Er wurde schon als Kind aus seinem Dorf in die Hauptstadt
Ulan Baator geschickt, weil man seine ungewöhnliche musikalische Begabung
erkannte. Dort erlernte er zuerst im Musikinternat und später an der staatlichen
Musikhochschule das Nationalinstrument der Mongolei, die Morin Khoor. Nebenbei
begann er zu singen. Mit dem nationalen Folkloreensemble reiste er durch das
Land, spielte auf Dorfplätzen, in Gemeindehäusern oder einfach mitten
in der Steppe für die Nomanden.
Als musikalischer Leiter der Gruppe Altai Orgil kam er 1995 nach Europa, wo
er sofort in der Musikszene Aufmerksamkeit erregte. Er spielte im Projekt KARAWANE
und zwei Jahre beim schweizer TanzTheater RIGOLO als Live-Musiker. Er lebt abwechselnd
im Elsass und in der Steppe.
Der Kehlkopfgesang Kharkhira gilt in der Mongolei als ganz normale Art zu singen.
Hierbei werden durch Pressen des Kehlkopfes die Stimmbänder eine Oktave
nach unten transponiert. Diese Gesangstechnik wurde im schamanistischen und
buddhistischen Ritual perfektioniert, um den magischen Worten mehr Kraft zu
verleihen. Die Melodien sind pentatonisch. Wichtig sind die Verzierungen, im
mongolischen sagt man "Muster weben".
Der Obertongesang Xöömi hat in der Mongolei seinen Ursprung. Diese Gesangstechnik stellt höchste Anforderungen an die Sänger. Er muss sehr starken Pressdruck ausüben, und das Zusammenspiel von Stimmband-muskeln, Zwerchfell, Rachen- und Zungenbewegungen perfekt beherrschen. So erklingt plötzlich über einem lange gehaltenen Grundton eine glasklare, flötenartige Melodiestimme.
Die Pferdekopfgeige MORIN KHOOR ist das Nationalinstrument der Mongolei. Sie ist fest verbunden mit der Nomadenkultur und man kann sie auch in abgelegensten Steppengegenden in den Gers (Yurten/Zelten) hören. Auch in der klassischen Hofmusik, die bis in die Zeit Dschingis-Khans zurückgeht, spielt die Morin Khoor eine wichtige Rolle. Anders als bei europäischen Streichinstrumenten werden die Saiten mit der linken Hand nicht von oben, sondern von der Seite her gegriffen.
Das Pferd ist der zentrale Lebensinhalt der Nomaden. Auch die traditionelle Musik galloppiert normalerweise im Pferderhythmus. Nicht nur der Kopf des Instrumentes ist als Pferdekopf geschnitzt, auch die Bogenhaare stammen vom Pferdeschwanz, ja sogar die zwei Saiten, die Bündel von Pferdehaaren sind. Weisse mongolische Pferdeschwanzhaare sind die besten -und teuersten- Bogenhaare der Welt , und als eines der wenigen Exportprodukt der Mongolei in vielen europäischen Haushalten verbreitet. Auch Enkh Jargal hat sich eine Herde von weissen Pferden zugelegt.
JATINDER
THAKUR
(Indien)
Tablas
Jatinder Thakur ist unbestritten der beste Tablaspieler in unseren Breitengraden, über den man eigntlich kaum noch ein Wort verlieren muss, hochvirtuos, grundierend, anpassungsfähig, ein fabelhafter Solist, Publikumsliebling, und warmherziger Begleiter. Er hat sich nicht nur in der traditionellen Rolle als Begleiter hochrangiger indischer Solisten einen Namen gemacht, sondern auch im Jazz/WorldMusik-Bereich an vielen bedeutenden Projekten mitgearbeitet. Außerdem ist er ein beliebter Lehrer, und unter seinen Musikerkollegen hoch geschätzt als besonders warmherziger, bescheidener und integrer Mensch. Er lebt in Wien.
Mit KlangWelten ist er schon lange verbunden: Er war schon beim ersten Festival 1987 dabei.
Seine Heimat ist das Kreisstädtchen Mandi im Kulu-Tal, im Himalaya-Vorgebirge
(Himachal Pradesh). Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er von seinem
Vater, dem Musikprofessor Shyam Lal Thakur. Schon im Alter von 15 Jahren erhielt
er das Bachelor of Arts Diplom ("Sangeet Prabhaker") und gewann mehrere
nationale Wettbewerbe. Später wurde ihm auch das Master of Arts Diplom
(M.A.) an der Universität von Chandigarh verliehen.
1979 übersiedelte er nach Europa. Als Höhepunkt seiner "klassischen"
Ausbildung wurde er 1984 vom legendären Ustad Allah Rakha Khan als Meisterschüler
akzeptiert, dem Tablavirtuosen an der Seite Ravi Shankars. In Basel unterrichtet
er seit 1985 am Ali Akbar College of Music, einem Institut der Musikhochschule
für Klassische Indische Musik .
Viele bedeutende indische Musiker wurden schon auf ihren Konzertreisen durch
Europa von Jatinder Thakur begleitet, darunter die verehrte "Grand Dame
"des Gesangs, Lakshmi Shankar, der Flötenvirtuose G.S.Sachdev, der
Santurspieler Nandu Muley, und der Sitarspieler Krishna Bhatt.
Europaweit bekannt wurde er aber mit Musikern aus anderen Musikbereichen, vor
allem mit Rüdiger Oppermann seit 1982, später auch bei Projekten mit
Dhafer Youssef, Free Winds, W. Puschnig, und im Percussion-Trio HandCraft mit
Hakim Ludin und Carlo Rizzo. Bei einer Rückkehr nach Indien zum Jazz- Festival
in New Delhi 1998, und bei weiteren Festivals in Bombay und Sri Lanka 1999 feierte
er Triumpfe.
Trotz aller Cross-Over-Projekte hat er seinen klassischen glasklaren Spielstil nie verwässert, gespickt mit rhythmischer Rafinesse, wirbelwind-schneller rechter Hand, und extrem kräftiger Linke, mit der er auch gerne ganze Basslinien spielt.
TABLAS
Das Trommelpaar TABLA ist das wichtigste Rhythmusinstrument der nordindischen
Musik . Es besteht aus einer kleinen, hölzernen Trommel und einer größeren,
die meistens aus Messing hergestellt wird. Die hohe Trommel wird auf den Grundton
des Stückes gestimmt. Die große Trommel "Bhayan" hat ein
relativ schwach gespanntes Fell. Hier wird die Tonhöhe durch Druck des
Handballens auf das Fell definiert, ist also während des Spiels variabel.
Die Felle sind aus Ziegenhaut hergestellt. Eine Besonderheit der indischen Trommeln
ist ein ca 4-8 cm großer schwarzer Punkt auf dem Fell, der in einer komplizierten
Prozedur aus Reismehl und Eisenoxidpulver vermischt und in vielen Schichten
aufgetragen wird. Dieser schwere Punkt gibt der Tabla einen klar definierten,
gongähnlichen Ton.
Tablarhythmen werden nicht in Notenschrift festgehalten, sondern in einer speziellen , Jahrhunderte altenTrommelsprache TAKETINNA memoriert. Ihre jetzige Form und Spieltechnik wurde in der Moghul-Zeit entwickelt ( 16.Jahrhundert), als sich kulturelle Einflusse aus Persien, Altindien und Zentralasien gegenseitig zu einer neuen kulturellen Blüte befruchteten. Manche Rhythmen sind schon Jahrtausende alt.
Indische Rhythmen, TALAS, folgen nicht einer Einteilung in Takte ,sondern sind längere Sequenzen, die in verschiedene Untergruppen mathematisch aufgeteilt werden. Oft folgt die Trommelmelodie auch den Akzenten der Hauptmelodie , oder bei gesungenen Stücken dem Sprachrhythmus.
Da bei jeder Änderung der Trommelmelodie die Sequenz länger wird, bis sie wieder an den Anfang zurückkehrt, dauert es manchmal mehrere hundert Schläge bis sie wieder auf "Eins" landet, ein Moment, der in Indien von lauten Beifallskundgebungen und Kopfwiegen des Publikums bedacht wird. Chapeau, Jatinder !
RÜDIGER
OPPERMANN
ist der spiritus rector der KlangWeltenFestivals, und seit 25 Jahren unermüdlicher Promotor seiner Instruments, der Keltischen Harfe. Der Erneuerer des Harfenspiels gilt international als einer der bedeutendsten Harfenisten der Gegenwart. Auf 39 CDs ist sein Werdegang vom straßen-musizierenden Kelto-Barden zum WeltMusiker gut dokumentiert.
Als Produzent der KlangWelten-Festivals und der Internationalen Harfenfestivals war er sich nicht zu schade, mit dem Fahrrad durch die afrikanische Savanne zu radeln, auf der Suche nach einer ausgefallenen Harfentradition. Auf Pferderücken findet man ihn in der Mongolei , im Kanu in Zentralafrika, zu Fuß in Indonesien, und im Flugzeug in den USA. Für KlangWelten bereist er nun mit neuen Perspektiven die Welt der Musik und sucht neue, interessante MusikerInnen und Stilrichtungen, die es verdient hätten, auf eine große Bühne zu kommen.
Ausgerüstet mit Mikrofonen, Aufnahmegeräten, Harfen und offenen Ohren, und mit dem Verständnis des mitspielenden Musikers bereist er den Globus und vermittelt uns eine Welt der unbekannten , erstaunlichen Klänge . Ein GLOBAL PLAYER im wahrsten Wortsinn.
Für das diesjährige Festival kehrte er noch einmal in ein abgelegenes Dorf nach Zentralafrika zurück, wo ihm schon vor 10 Jahren das Ndara-Xylophon aufgefallen war (eigentlich untersuchte er dort die Harfen-Traditionen!). Diana Rosas aussergewöhnliche Stimme ist ihm,der seit 20 Jahren regelmäßig Konzerte in San Francisco gibt, schon lange aufgefallen (und ,j a: er ist ein Fan von George Coats Performance Works). Mit Jatinder Thakur verbindet ihn eine 19-jährige Freundschaft und Bühnenpartnerschaft. Musikalisch vertieft Enkj Jargal seit 9 Jahren seine Verbindung nach Zentralasien. Mit der Vorbereitung des KlangWeltenFestivals verbringt er ca 6 Monate im Jahr.
(Weitere Informationen auf der Rüdiger Oppermann -Seite)
Das Programm von 2001 finden Sie hier.